Der größte Feind vom PC ist der Benutzer

Die Zahl der Viren explodiert, Trojaner sind zum Alltag geworden und Hacker bohren sogar Atomkraftwerke auf – Gefahren für den PC lauern an jeder Ecke im Internet. Und trotzdem bleibt der Benutzer der gefährlichste Faktor am Computer.

Soziale Netzwerke – Striptease von Seele und Körper

Geht es um einige Bilder von Häusern von außen, so wird dies ein nationales Thema. Niemand kann natürlich abstreiten, dass mit den bei Google gespeicherten Daten Missbrauch betrieben werden kann. Aber blickt man in die soziale Netzwerke hinein,Facebook oder schuelervz mal als Beispiel genommen, so wird schnell klar, dass der Informationsgehalt der dort freiwillig veröffentlicht wird, um mindestens das tausendfache gefährlicher ist als die paar Bilder von Google oder die Spam-Virus-Mail. In sozialen Netzwerken kann jeder (Wege und Mittel stehen letztendlich offen zur Verfügung) ein umfassendes Bild anderer Benutzer erhalten. Und beim Bild fängt es schon an, umfassende Bildersammlungen zeigen den Benutzer allein und mit Freunden und das auch noch meistens in der privaten Wohnung. Sachliche Informationen über Lebenslauf, Schule, Beruf und Ähnliches komplettieren das Bild jedes guten Nutzers dieser soziale Netzwerke.

Daten verknüpfen

Sind die soziale Netzwerke schon alleine Informationsquelle allerbester Qualität, so lassen sich mit einigen geschickten Suchen fehlende Bausteine leicht ergänzen. Sehr schnell kann aus privaten Informationen beispielsweise über Hobbys und Gesundheitsprobleme eine Suche in den entsprechenden Foren gestartet werden. Oft reichen nur einige wenige Angaben, um den User trotz anonymer Angaben in anderen Webseiten zu identifizieren.

Konkretes Beispiel

Einer unserer Seite beschäftigt sich mit dem Thema Haarausfall unser Forum rund um das Thema Haarausfall und Haartransplantation gehört zu den führenden Foren auf der Welt. Und trotzdem liegen alle Benutzer höchsten Wert auf Anonymität, was auch verständlich ist, denn eine Glatze ist zwar sichtbar, über den vorangehenden Haarausfall spricht man ungern. Es ist ein höchst peinliches Thema, und überhaupt nicht cool, unter einer Alopezie zu leiden. Aber bei der Suche nach einem Mittel gegen Haarausfall ist natürlich ein spezialisiertes Forum mit Beiträgen rund um qualifizierte Haartransplantation oder Haarausfall Themen besser, als ein soziales Netzwerk, wo eben die Person direkt dahinter erkennbar ist.

Aber natürlich bleibt auch in einem Forum ein anonymer User nicht komplett ohne Angaben. Angaben zum Wohnort, vielleicht welcher Arzt besucht wurde, auch Hobbys kommen schon einmal auf die Agenda. Er geht es dann darum, ob man als Schwimmer nun besser viel oder weniger Haare hat, oder – so in einem echt passierten Fall – ob man in einer bestimmten Sportart eine herausragende Rolle spielt.

Wer also ein bisschen geschickt suchen geht, und Informationsbausteine zusammengesetzt, kann sehr schnell ein komplettes Bild der Persönlichkeit eines Menschen erlangen. Wer dann noch in einem zweiten Schritt dieses geschickt einsetzt, um im Forum oder im sozialen Netzwerk gegen den anderen User zu agieren, kann sehr schnell tief greifende Probleme auslösen.

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